Wer ist Aiden - wer ist Mr. Big

Ich war immer schon ein großer SATC Fan, denn ich bin ein Mix aus Carrie und Bridget Jones (nur etwas fülliger als Carrie). Mein Herz hat vor ein paar Jahren sehr lange für einen Mr. Big geschlagen, der mir das Herz mehr als nur einmal gebrochen hat. Ein Mann der einen Tag lang nicht ohne mich leben konnte und am nächsten Tag nicht mal anrief um das gemeinsame Abendessen abzusagen. Die Rollen waren klar verteilt.

Aber jetzt? Jetzt heiratet Carrie Mr. Big. Vergessen sind die Aidens, Russen und Senatoren. Weg die wer will wen-Strapazen und das Abgleichen der Lebenspläne. Da ich es immer so schön ummünzen konnte auf mich alias Bridget-Carrie stellt sich nun die Frage: wer in meinem Leben ist wer?

Ist A. mein Mr. Big für den ich alle Vorsätze breche und mich in beziehungsbrecherische Gefilde begebe? Oder ist er Aiden der mir die Sicherheit gibt, nach der ich so lechze? Bin ich letztlich doch nicht so wie Carrie?

So viele Fragen und keine Antworten. So viele Gedanken denen ich keine Taten folgen lassen kann - noch nicht. Denn mein Liebster Nummer 2 befindet sich im Krankenstand nach einer OP und wird von seinem Groupie daheim gepflegt.

Ahja, was man zu dem Groupie noch sagen sollte, sie mag mich. Weil A. so viel auf mich hält (schon seit wir uns kennen) und auf meine Meinung Wert legt, ist sie sehr interessiert an mir und will meine Freundin sein. Allerdings ist dieser Wunsch einseitig. Ich mochte sie von Anfang an nicht, sie ist zu unreif, wobei ich nicht glaube, dass es wirklich das Alter ist, sondern vielmehr ihre Persönlichkeit, dass sie immer so sein wird. Typisch "ich mach einfach mal und denk nicht nach" und was sie auch gut kann, Kleinigkeiten aufblasen und eeeeeewig drüber diskutieren. Nicht mein Fall.

Er dafür umsomehr.

Ich hasse es ein böser Mensch sein zu wollen. Nicht, dass ich dirket böse sein will, aber wenn ich meinen langjährigen Freund betrügen will, macht mich das doch schon etwas böse.

Wir fragen uns beide wo es enden wird. Ob es enden wird. Es ist so falsch und fühlt sich doch so gut an...

 

2.7.09 12:43

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(3.1.10 23:14)
Vielleicht sollte man manchmal einfach aufhören, sich mit anderen Personen zu identifizieren, insbesondere Personen die nicht real sind. Man versucht zwanghaft sich in dieser Person wiederzufinden, handelt nicht mehr wie man selbst handeln würde sondern macht das, von dem man denkt, dass es diese Person machen würde. Irgendwann, ist man nicht mehr man selbst, sondern ein unlösbarer riesieger knoten aus dem ehemaligen "ich" und dem "ich" das man so gerne sein wollte. Man verliert sich selbst.
Ja, ich weiß, man wäre oft gerne jemand anderes und versucht deshalb anders zu sein, doch im Endeffekt ist es nichts anderes als sich selbst von vorne bis hinten zu belügen und wem kann man dann noch trauen, wenn man noch nicht mal mehr sich selbst trauen kann?

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